Grenzwerte bei Alkohol

Grenzwerte bei Alkohol

Grenzwerte bei Alkohol

Aus rechtlicher Sicht gibt es grundsätzlich drei Grenzwerte:

Aus rechtlicher Sicht ist eine negative Beeinflussung der Fahrtüchtigkeit bis zu einem Promillewert von 0,3 ausgeschlossen. Folglich wissen die Leute, dass davon ausgegangen wird, dass eine Alkoholisierung bis 0,3 Promille zu keiner relativen Fahruntüchtigkeit führen kann.

§ 24a StVG gibt sodann einen Gefahrengrenzwert vor. Von 0,5 Promille bis 1,1 Promille liegt eine unzulässige Alkoholisierung vor, wenn ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr geführt wird. Der Gesetzgeber hat hier die Grenze bei 0,5 Promille gezogen, da bei diesem Wert davon ausgegangen wird, dass eine Fahrt mit einer Alkoholisierung von mehr als 0,5 Promille eine erhöhte Gefährdung aufweist.

Wer mit 0,5 bis 1,1 Promille im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt, ist ebenfalls fahruntüchtig. Ab dem Wert von 0,5 Promille kommt folglich eine Bestrafung zumindest als Ordnungswidrigkeit in Betracht. Zeigen sich bei einer Fahrt ab 0,5 Promille auch noch Ausfallerscheinungen, so liegt ggf. eine Straftat vor.

Ab dem Wert von 1,1 Promille spricht man von einer absoluten Fahruntüchtigkeit. Dieser Grenzwert von 1,1 Promille errechnet sich aus zwei Werten: Wissenschaftlich belegt ist, dass ab 1,0 Promille ein Betroffener definitiv nicht mehr in der Lage ist, im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Die Rechtsprechung hat einen Sicherheitszuschlag von 0,1 Promille hinzugefügt. Ab 1,1 Promille liegt folglich im Rechtssinne eine absolute Fahruntüchtigkeit vor. Ab dem Wert von 1,1 Promille liegt demnach bei einer Teilnahme am Straßenverkehr eine Straftat vor.



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