Anordnung der MPU

Wann kommt es eigentlich zu einer MPU?

Wann kommt es eigentlich zu einer MPU?

Grundsätzlich kommt es zu einer MPU, wenn die Führerscheinbehörde dies anordnet. Die Führerscheinbehörde ordnet eine MPU dann an, wenn die Tatsachen Zweifel begründen, dass der Führerscheininhaber geeignet ist, ein Fahrzeug im Straßenverkehr sicher zu führen. Tatsachen, die Zweifel daran wecken könnten, sind klassischerweise Verurteilung wegen einer Trunkenheits- oder Drogenfahrt, Entzug des Führerscheins wegen 18 Punkten oder nachgewiesener Drogenkonsum.

In diesen Fällen sieht die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) vor, dass die Führerscheinbehörden diesen Verdachtmomenten nachgehen müssen. In diesen Fällen wird dann von dem Betroffenen, der eine Wiedererteilung seines Führerscheins beantragt, regelmäßig eine MPU abverlangt werden.

Lassen Sie sich auch nicht von fragwürdigen Informationen aus dem Internet oder von Bekannten oder Freunden ins Bockshorn jagen. Es gibt keine rechtliche gesicherte Möglichkeit mehr, eine MPU zu „umgehen“.

Insbesondere die Möglichkeit, eine MPU mittels eines EU-Führerscheins zu umgehen, ist nach der aktuellsten Änderung in der Fahrerlaubnisverordnung nicht mehr gegeben. Die frühere Möglichkeit, einen sogenannten EU-Führerschein zu machen und mit diesem ein Kraftfahrzeug in Deutschland fahren zu dürfen, wurde in erheblichem Maße eingeschränkt. Folglich sollten Sie das Geld auf jeden Fall mittlerweile in eine MPU-Vorbereitung investieren, wie Sie es bereits zum Vorbereitungskurs getan haben. Geld für fragwürdige Anbieter von EU-Führererscheinen zur Umgehung einer MPU auszugeben, lohnt sich nicht mehr.

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